Von Benedikt Hensdiek, Fassung erster Teil vom 10.07.2005
Aufnahme folgt im Studio racoonRecords Gütersloh
Es ist noch gar nicht so lange her, als ich durch den Wald am Rande des Dorfes ging. Aber was ich an diesem Tag erlebt habe muss ich euch unbedingt erzählen! Denn an diesem Tag habe ich einen Waldbewohner getroffen, der mir eine fast unglaubliche Geschichte erzählt hat. Es war ein kleiner Waschbär. Seinen Namen weiß ich bis heute nicht. Aber eines weiß ich: Er spielt unheimlich gerne auf seinem schwarzen Klavier, dass er vor vielen Jahren von seinem Großvater geschenkt bekommen hatte. Und so kam es auch, dass er mir unbedingt ein kleines Stück vorspielen wollte. Er spielte zuerst ein fröhliches und lustiges Lied vor, dass er sich selber ausgedacht hatte. Er war nämlich ein kleiner Komponist.
<<< fröhliches Lied Klavier >>>
Als er fertig war klatschte ich laut. Aber er war noch nicht fertig mit seinem kleinen Konzert.
„Ich kann auf dem Klavier auch traurige und ganz ernste Stücke spielen", sagte er und fing an, ein solches Lied anzustimmen.
<<< trauriges Lied Klavier >>>
„Aber fröhliche Lieder spiele ich viel lieber!", sagte er, als er fertig war.
Das konnte ich gut verstehen. Denn als er sein fröhliches Lied gespielt hatte ging es mir als Zuhörer doch auch viel besser. Ich hatte sofort gute Laune bekommen.
Der kleine Waschbär erzählte mir, dass es ihm noch viel mehr Spaß macht, wenn er mit anderen Musikanten zusammen spielen kann. Aber früher war er immer alleine in seiner kleinen Höhle und hatte niemanden, der mitspielen konnte. Irgendwann hatte er gar keine Lust mehr Klavier zu spielen. Doch dann hat er an einem schönen warmen Frühlingstag einen Entschluss gefasst: Er wollte eine große Reise durch den Wald machen, um andere Musikanten zu treffen und mit ihnen Musik zu machen.
Es war sehr interessant dem kleinen Waschbären zuzuhören. Doch was er mir danach erzählte war noch viel spannender. Das müsst ihr euch unbedingt anhören!
Der kleine Waschbär wollte sich also auf eine große Reise durch den Wald machen. Doch er wollte natürlich auf keinen Fall ohne sein schwarzes Klavier losgehen. Er hatte aber auch schon eine Idee, wie er dieses Problem lösen konnte. Er baute sich aus vielen Brettern einen Wagen, auf den er sein Klavier stellen konnte. Neben dem Klavier hatte er sogar noch so viel Platz gelassen, dass er sich auf den Wagen setzen konnte und gleich anfangen konnte zu spielen. Das war sehr praktisch, denn so musste er nicht jedes Mal das Klavier von seinem Wagen herunter heben, um zu spielen. Denn das Klavier war fürchterlich schwer.
So machte sich der kleine Waschbär zusammen mit seinem Wagen und auf dem Wagen sein Klavier auf eine lange Reise durch den Wald.
<< Reisemusik Klavier>>
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